Amlehngarten

Zwischen Amlehnstrasse und Luzernerstrasse in Kriens liegt der Amlehngarten. Auf dieser Parzelle befindet sich ein ehemaliger Hausgarten mit altem Baumbestand. Ausgehend von der alten Gartenanlage wurde das ganze Gebiet zu einer Parkfläche erweitert und der naturnahe Charakter gewahrt.

Die alte Gartenanlage mit der geometrischen Heckenpflanzung des Parterre-Gartens bildet in sich einen spannenden Dialog zwischen der freien Natur und der architektonischen Form der Kultur, in diesem Falle der Gartenkultur. Dieser Dialog wird mit der Neugestaltung weitergeführt. Der gestalterische Eingriff wird als Kulturleistung betrachtet, die in unserer Landschaft vielerorts für die Vielfalt der Arten und Strukturen verantwortlich ist. 

Daraus entsteht eine reiche naturnahe Kulturlandschaft. Dieses Bild der naturnahen Kulturlandschaft ist Ausgangspunkt für die Grundstruktur des Wildobst-Haines. Hofartige Räume schaffen Nischen in Form unterschiedlicher Lebensräume für Pflanzen und Tiere, sowie unterschiedlicher Aufenthaltsräume für Besucher.

Die Erweiterung zum romantisch verwildernden Hausgarten bildet - nach klassischem Muster - einen Nutzgarten in der Ausgestaltung eines Obsthaines. Für den naturnahen Charakter werden Wildobstgehölze verwendet.

Auftraggeber

Martha-Wenger-Stiftung, Kriens

Ort

Kriens LU

Zeitraum

2005-2009

Kontext

Erholung Erlebnis Kultur Kultus Öffentliches Leben

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