Steinmatt

Fünf Hofkompositionen aus Mehrfamilienhäusern werden von naturnahen Wiesenflächen eingefasst, die den städtebaulichen Zusammenhang der Überbauung nachzeichnen. So wird zusätzlich ein direkter Bezug zur umgebenden Kulturlandschaft hergestellt.

Die Erdgeschosswohnungen verfügen über direkten Zugang zu den extensiven Wiesenflächen. Der Übergang zwischen privat und halböffentlich genutztem Grünraum ist fliessend. Die auf dem Niveau der Innenhöfe der Mehrfamilienhäuser gelegenen Wohnungen verfügen über eine privat nutzbare Vorzone. Wobei in Richtung Grünraum auch hier ein sanfter Übergang von privater zu öffentlicher Nutzung erwünscht ist, um den Austausch zwischen der Bewohnerschaft zu fördern.

Eingebettet in die extensive Wiesenflächen befinden sich Spielmöglichkeit für unterschiedliche Altersgruppen. Die Spielbereiche selbst zeichnen sich inhaltlich durch starken Naturbezug aus und werden so in die Siedlungslandschaft integriert. Aufgrund ihrer Gestaltung werden sie innerhalb der naturnahen Umgebung jedoch gestalterisch klar als Aufenthaltsschwerpunkte hervorgehoben.

Angeschlossen an die Erschliessungsstrassen des Quartiers befinden sich an zwei Punkten platzartige Aufweitungen, wobei sich im Westteil motorisierter Verkehr, Langsamverkehr und Aufenthaltsnutzung im Sinne eines „Shared Space“ überlagern. Nach Osten schliesst ein grosszügiger Quartierplatz an. Er bildet mit einer grossen chaussierten Fläche in Kombination mit mehreren schattenspendenden Baumgruppen einen Aufenthaltsschwerpunkt. Die Gestaltung des „Shared Space“ mit Fahrbereich und Trottoir ohne Niveauunterschied wird im Bereich der Quartierstrassen aufgenommen und verwebt so öffentliche mit halbprivaten Bereichen.

Auftraggeber

Private

Zusammenarbeit

Cerutti Partner Architekten AG, Rothenburg | Metron Verkehrsplanung

Ort

Beinwil AG

Zeitraum

2013-2014

Kontext

Wohnen Arbeiten Öffentliches Leben

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