Projektabschluss 2024

Waldstätterstrasse Luzern

Grüner, kühler und biodiverser: Durch das Entsiegeln von Asphaltflächen entsteht mitten in der Stadt Luzern bei der Waldstätterstrasse ein attraktiver Aufenthalts- und Begegnungsraum.

Der temporäre Pop-up-Park an der Waldstätterstrasse wird in eine dauerhafte Platzgestaltung überführt. Mit dem «Waldstättergärtli» erhält das dicht bebaute Hirschmattquartier einen neuen Grün- und Erholungsraum für das Quartierleben. Eine grosszügige Platzfläche mit sechs schattenspendenden Bäumen, Sitzbänken, einem neuen Brunnen und Grünflächen bietet Raum zum Verweilen. Zwischenflächen stehen zur freien Bespielung und einer guten Durchlässigkeit für den Fuss- und Veloverkehr zur Verfügung.

Neben der Steigerung der Aufenthaltsqualität wird auch der Zweck einer stadtklimatischen Aufwertung verfolgt. Die entsiegelte sickerfähige Fläche, Grünflächen und sechs neue Stadtbäume tragen zur Kühlung des Stadtraumes bei. Ganz nach dem Schwammstadt-Prinzip wird das Regenwasser lokal gespeichert, damit das Wasser bei Hitze für Begrünung und Verdunstung zur Verfügung steht. Die neuen Stadtbäume stehen in ökologisch wertvollen Grünflächen, diese fördern die Baumvitalität und schaffen Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten. Damit leisten sie zusätzlich einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität in der Stadt.

Ein wichtiger Teil im Entwicklungsprozess war der Austausch mit der Bevölkerung. Auf Basis einer Konzeptstudie fand eine Mitwirkung statt. Dabei wurde die Technologie Augmented Reality (AR) eingesetzt. Die Hochschule Luzern entwickelte eine Umgebung, in der Interessierte mittels Smartphone verschiedene Varianten vor Ort testen und dazu Feedback geben konnten.

Im Auftrag von

Stadt Luzern

Ort

Luzern

Zeitraum

2024

Kontext

Städtebau und Freiraumplanung Öffentlicher Raum

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