ZIMEL

Projektwettbewerb | Rang 1

Das Konzept der Freiraumgestaltung sieht die Siedlung als Lebensraum von Mensch, Flora und Fauna. So entwickelt sich von der Lorze aus parallel zum Helgenhüslibach ein System aus bandartigen Vegetationsbereichen von hohem ökologischen Wert. Es fächert sich sich nach Nordwesten hin auf und differenziert sich mit zunehmendem Abstand vom Helgenhüslibach in drei verschiedene Lebensraumtypen aus, die im regionalen Naturraum beheimatet sind (Hochstaudenflur, Ruderalflur und Halbtrockenrasen). Zwischen diesen ökologischen Bändern liegen Räume, die der Nutzung durch die Bewohner gewidmet sind. Sie erhalten ihre Identität durch die verschiedenen stimmungsvollen Bilder der angrenzenden, natürlich gestalteten Bereiche, sowie durch eine Vielzahl grösserer und kleinerer Platzsituationen im Wegenetz, welches die gesamte Siedlung durchzieht.

Die hier gelegenen Grünflächen werden im Bereich der Einfamilien- und Reihenhäuser als Privatgärten genutzt, oder bieten als Rasenflächen um die Mehrfamilienhäuser halbprivate Spiel- und Aufenthaltsbereiche. Auf der Seite der Hauseingänge verbinden vorgelagerte Schotterrasenbänder die einzelnen Gebäude und bieten multifunktional nutzbare Vorbereiche. Platzsituationen mit unterschiedlichen Aktivitätsangeboten und baumgeschützten Aufenthaltsbereichen begleiteten den Fussgänger vom nordwestlichen Teil des Areals diagonal bis hinab an die Lorze. Seitlich der Hauptwege fliessende Wasserläufe betonen die Hauptbewegungsrichtung und bieten Orientierung innerhalb der Siedlung.

Auftraggeber

Korporation Unterägeri

Zusammenarbeit

Unit Architekten, Hergiswil

Ort

Unterägeri ZG

Zeitraum

2011

Kontext

Wettbewerbe Wohnen Arbeiten

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